Strickoutfits I – So entstehen zeitlose Looks aus deinen Lieblingsmodellen
Viele Strickprojekte beginnen mit einem einzelnen Pullover, einer Jacke oder einem Top. Als studierte Modedesignerin denke ich meine Modelle jedoch nicht isoliert. Ich entwerfe sie so, dass sie sich miteinander kombinieren lassen und gemeinsam eine vielseitige Garderobe bilden.
Heute möchte ich dir einige meiner Lieblingslooks zeigen. Sie entstehen durch das Kombinieren verschiedener Strickmodelle, Farben und Garnqualitäten.
Vielleicht entdeckst du dabei auch eine neue Möglichkeit, deine eigenen Strickstücke miteinander zu kombinieren oder dein nächstes Strickprojekt passend zu deiner Garderobe auszuwählen.
Outfit 1- Das klassisch moderne Twinset

Das klassische Twinset aus ALMA-Top und ALMA-Jacke ist ein bürotaugliches und elegantes Outfit.
Warum funktioniert es?
Da beide Strickmodelle aus der gleichen Kollektion sind, passen sie vom Muster sehr gut zusammen. Wählt man identische Farben oder Farben aus ähnlichen Tönen verstärkt sich der Look des Twinsets.
Wann trägt man es?
Perfekt für alle Jahreszeiten - tagsüber das Top, morgens & abends die kurzärmlige Jacke.
Welche Garne eignen sich?
Für das Top eignet sich eine edle Mischung aus Yak & Seide. Die Jacke wird aus reiner Merino gearbeitet.
Meine Design-Philosophie:
"Nicht jedes Teil soll für sich ein IT-Piece sein.
Sondern gemeinsam eine Garderobe bilden."
Outfit 2 - Der luftige Sommer-Lagen-Look

Das sommerliche Outfit aus dem ALMA-Top und der kurzärmligen ALMA-Jacke ist unkompliziert, luftig leicht und elegant zugleich.
Warum funktioniert es?
Die Kombination lebt von der Leichtigkeit der beiden Strickstücke. Das Top liegt direkt auf der Haut, während die kurzärmlige Jacke eine zusätzliche, lockere Lage bildet. Unterschiedliche Garnqualitäten und dezente Farbkontraste geben dem sommerlichen Twinset eine neue Wirkung.
Wann trägt man es?
Perfekt für Sommer - tagsüber das Top, morgens & abends die kurzärmlige Jacke
Welche Garne eignen sich?
Für den Sommer eignen sich Leinengarne für das Top und für die Jacke zarte & leichte Alpakagarnen.
Vom klassischen Twinset aus Top und Jacke bis zum mehrlagigen Outfit mit drei Strickstücken – alle Modelle sind so gestaltet, dass sie sich miteinander kombinieren und immer wieder neu zusammenstellen lassen.
Outfit 3 - Der zeitlose Übergangslook

Das Outfit für den Übergang besteht aus dem ALMA-Top und der MARA-Jacke.
Warum funktioniert es?
Das ALMA-Top und die MARA-Jacke verbinden unterschiedliche Designs zu einer gemeinsamen Silhouette. Das Zusammenspiel aus der klassischen Form des Tops und der eigenständigen Struktur der Jacke sorgt für einen ausgewogenen Look. Besonders schön wirkt die Kombination, wenn sich die Farben ergänzen.
Wann trägt man es?
Perfekt für Frühling & Herbst - das Set
Welche Garne eignen sich?
Für den Übergangslook eignen sich Seide/Yak-Garne für das Top und für die Jacke ein Streichgarn aus reiner Schurwolle mit etwas Stand.
Mein persönlicher Entwurfsanspruch:
"Denken in Silhouetten, statt in einzelnen Modellen."
Outfit 4 - Das Drei-Lagen-Ensemble

Das clevere Layering aus dem MARLA-Top, der LORE-Weste und der MARA-Jacke ist perfekt für kalte Tage.
Warum funktioniert es?
Drei unterschiedliche Strickstücke übernehmen jeweils eine eigene Funktion. Das Top bildet die erste Lage, die Weste ergänzt eine zusätzliche Wärmeschicht und die Jacke vervollständigt das Outfit. Durch unterschiedliche Garnstärken und Strukturen entsteht ein spannender Lagenlook, der trotzdem leicht und beweglich bleibt.
Wann trägt man es?
Perfekt für Winter - über einen Baumwoll-Longsleeve getragen, können alle drei Lagen auch ausgezogen werden.
Welche Garne eignen sich?
Alpakagarne für das Top, Alpaka/Schurwolle für die Weste und reine Schurwolle für die Jacke.
Meine Vorstellung von zeitloser Mode: "Ich mag Modelle, die einzeln wirken und im Look noch mehr Ausdruck bekommen."
Outfit 5 - Der elegante, bürotaugliche Layering-Look
Das bürotaugliche Ensemble aus MARLA-Top und langärmliger ALMA-Jacke ist unkompliziert und elegant zugleich.
Warum funktioniert es?
Das schräg verlaufende Strickmuster der ALMA-Jacke findet sich in der Ausschnittgestaltung des MARLA-Tops wieder. Dadurch greifen beide Modelle die gleiche Linienführung auf, ohne dass sie aus derselben Kollektion stammen müssen. Das Ergebnis ist ein ruhiger, eleganter Look.
Wann trägt man es?
Perfekt für das ganze Jahr - tagsüber das Top, morgens & abends die langärmlige Jacke
Welche Garne eignen sich?
Für das Top ein reines, gebürstetes Alpakagarn und für die Jacke ein luftiges Streichgarn aus Schurwolle.
Mein Designanspruch: "Ich entwerfe meine Modelle nicht als einzelne Strickstücke. Ich denke sie immer als Teil einer Garderobe."
Outfit 6 - Der edle Ton-in-Ton-Look
Das elegante Ton-in-Ton-Layering aus dem ALMA-Top, der MARA-Jacke und dem KOSI-Schal ist unkompliziert, prägnant und elegant zugleich.
Warum funktioniert es?
Die Ton-in-Ton-Farbgebung verbindet die drei unterschiedlichen Strickstücke zu einem harmonischen Gesamtbild. Gleichzeitig sorgen die verschiedenen Strickstrukturen für Spannung. Der KOSI-Schal ergänzt das Outfit nicht nur farblich, sondern setzt mit seiner feinen Oberfläche einen zusätzlichen Akzent.
Wann trägt man es?
Perfekt für Herbst & Frühling - der schmale Schal hat nicht nur eine dekorative, sondern auch eine wärmende Funktion.
Welche Garne eignen sich?
Für das Top eine edle Mischung aus Yak & Seide, für die Jacke ein luftiges Streichgarn aus Schurwolle und für das Tuch aus einer glänzenden Mischung aus Merino, Seide, Yak.
Welche Garne eignen sich für mehrlagige Strickoutfits?
Du siehst, wie unterschiedlich Strickoutfits wirken können. Neben der Farbwahl und den Formen spielt dabei auch das Garn eine wichtige Rolle. Denn Material, Garnstärke und Oberflächenstruktur beeinflussen, wie sich die einzelnen Strickstücke miteinander kombinieren lassen.
Wenn du mehrere Strickstücke miteinander kombinieren möchtest, spielt die Garnwahl eine wichtige Rolle. Die einzelnen Lagen sollen angenehm aufeinanderliegen, wärmen und sich gut miteinander tragen lassen.
Besonders gerne verwende ich dafür Naturgarne aus Alpaka, Yak und Merino. Sie bringen unterschiedliche Eigenschaften mit, die sich je nach Modell und gewünschter Silhouette gezielt einsetzen lassen.
Alpaka: Besonders weich, leicht und wärmend. Es eignet sich hervorragend für Pullover, Westen und Jacken, die trotz ihrer Wärme nicht zu schwer wirken sollen.
SoNaka von SoN aus 100% Alpaka, gebürstet, 25g = 100m
Yak: Ein edles Naturhaar mit einem angenehm weichen Griff und einem schönen, eher zurückhaltenden Charakter. Yak eignet sich für feine Strickstücke, die sich wunderbar als zusätzliche Lage tragen lassen.
Gengis Khan von fonty aus 100% Yak, 50g = 200m
Merino: Vielseitig, elastisch und angenehm auf der Haut. Merinogarne eignen sich wunderbar für Pullover und Strickjacken.
SeruS von SoN aus 100% Merino, 100g = 200m
Kombinationen mit Seide: Seide bringt einen dezenten Glanz, einen fließenden Fall und eine elegante Oberfläche ins Gestrick. Besonders schön finde ich sie bei Schals, Tüchern und feinen Oberteilen, die einem Outfit eine zusätzliche Note verleihen.
SilYa von SoN aus 50% Yak & 50% Seide, 100g = 466m
SeMYaDo von SoN aus 65% Merinowolle, 20% Maulbeerseide, 15% Yakhaare, 100g = 400m
Auch die Garnstärke ist entscheidend: Für mehrlagige Outfits kombiniere ich gerne feinere und dazu etwas voluminösere Strickstücke. So entsteht ein spannendes Zusammenspiel unterschiedlicher Oberflächen und Silhouetten, ohne dass der Look zu wuchtig wird.
Mein Tipp: Achte nicht nur darauf, dass die Farben harmonieren. Auch unterschiedliche Garnstrukturen können einen Look besonders interessant machen. Ein flauschiges Alpaka-Modell, ein feines Merino-Top und ein Schal aus einer Seidenmischung ergänzen sich beispielsweise wunderbar.
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Mein TIPP: Lies dir unbedingt noch diesen Blogbeitrag zum Thema "Die Wirkung des Gesamtoutfits" durch und lass dich inspirieren!
Sende dir ganz herzliche Strickgrüße
Irina







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